Vechta 2003

Vechta 2003
Ein Bericht von Detlef Heidemann

Fotos Vechta 2003

Fotos hier!

20. Juni 2003 - 22. Juni 2003:

Am Freitag den 20.06 fühlten sich wieder so einige Güllepumpen zueinander hingezogen. Man traf sich mal wieder in Vechta auf dem bewährten Platz der Kirchengemeinde. Vom Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal wurde wieder mal alles daran gesetzt, um eine möglichst große Gruppe in Vechta auflaufen zu lassen. Dank unserem Dieter, der sich darum stark bemüht hatte, schafften wir es mit einer stattlichen Anzahl (10 Stück) Güllepumpen, davon sogar eine aus Mannheim, vom Roadstop an der Dortmunder Hohensyburg pünktlich um 14.00 Uhr abzufahren. Der Dieter führte uns durch Dortmund und einige Dörfer und vor allen Dingen über eine schöne und kurvenreiche Strecke zum Roadstop in Münster. Hier gabelten wir noch 3 Pumpen aus Paderborn auf und Detlef übernahm die Führung. Um 16.30 Uhr ging’s dann weiter nach Borgloh, wo wir Elisabeth und Benno Bextermöller überfielen und uns in Form von Kaffee und Keksen stärkten. Noch mal herzlichen Dank an die beiden für die tolle Organisation und die Mühe, die sie mit uns hatten.

Nach der Pause stand uns eine schwere Etappe bevor:

Die Bergrennstrecke von Borgloh.

Einmal im Jahr kommen im August von ganz Deutschland Renn- und Tourenwagenfahrer zusammen um den Schnellsten der Strecke ausfindig zu machen. Ca. 55 Sek. brauchen die besten Fahrer, informierte uns Benno.

Um ca. 18 Uhr ging’s dann für die Güllepumpen auf die Rennstrecke. Nach etlichen Kurven und einigen Zigarettenpausen erreichten wir Vechta um ca. 19.30 Uhr. Hier nun die Zelte schnell aufgebaut, angemeldet und das Begrüßungsfoto abgeholt, damit man schön am Lagerfeuer beim Gespräch den Abend ausklingen lassen konnte.

Am Samstag versammelten sich nach einem ausgiebigen Frühstück einige unserer Gruppe und ein paar von der Münsteraner Gruppe zum gemeinsamen Ausritt auf den Pumpen. Angeführt wurden wir von Björn. Nach einiger Zeit: Plötzlich ein Knall, und schwarze Rauchwolken aus dem Auspuff bei Dieters Güllepumpe. Sie blieb doch tatsächlich stehen. Nicht mehr zum Laufen zu bewegen. Hatte keinen Zündfunken mehr und somit schlossen alle auf einen Lichtmaschinenschaden. Bedröppelt und mit einem langen Gesicht schob Dieter seine heiß geliebte Maschine zur nächsten Tankstelle und sein Sohn brachte ihn wieder nach Vechta zum Güllepumpenplatz. Für die anderen ging es weiter zum Dümmer See, wo die gemeinsame Rückfahrt um 15 Uhr angesagt worden war. Es waren ca. 259 Pumpen in einer Länge von ca. 6 km. Dank des Polizisten Udo, der uns schon des Öfteren den Rücken freigehalten hat, kamen wir auch wohlbehalten am Platz wieder an.

Nach dem Gruppenfoto und einiger Benzingespräche wurde um 19 Uhr eine Diashow der besonderen Art mit dem Titel Güllepumpe meets Güllepumpe vom Benno präsentiert.

Hierbei handelt es sich um ein Projekt, wo eine alte (CX 500) und eine neue Agrar-Güllepumpe zusammengebaut wurden. Es war wohl viel organisatorische Arbeit und auch körperliche Arbeit notwendig. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Zwei Güllepumpen die wirkliche Gülle pumpen können.

Am Abend wurden bei Lagerfeuer und Livemusik Benzingespräche geführt. Auch die Begrüßung und die Preisverleihungen durften nicht fehlen. Es wurde wieder einmal der älteste Güllepumpenfahrer prämiert. Na, wer war es wohl???? Natürlich, Harry war es. Hatte auch Pech der Gute. Ist mit einem zahnlosen Kardangetriebe liegen geblieben. Den Preis für die schönste Güllepumpe bekam jemand aus Brandenburg. Es war ein sehr gut gemachter Umbau und die älteste Pumpe ging an Detlef (EZ. 17.3.1978) vom Güllepumpen-Stammtisch-Ruhrtal Sie ist damit auf den Tag genau 16 Jahre jünger als der Besitzer. Zu erwähnen bleibt eigentlich noch das um 24 Uhr jemand aus dem Team der Norddeutschen den 40sten Geburtstag hatte.

Am anderen Morgen wurde noch ein letztes Mal gefrühstückt, diskutiert wie gut die Organisation war und wie viel Arbeit wir den Organisatoren bereitet haben, ein letztes mal die Menge der Pumpen besichtigt und schließlich wurden die Zelte abgebrochen und alles auf unsere guten und auch alten Pumpen verstaut. Selbst unser Freund Dieter konnte mit einer Pumpe nach Hause, na ja sagen wir mal bis nach Wesel fahren. Ein netter Fahrer stellte seine Pumpe (er hatte sich auf den Treffen eine neue gekauft) für die Überführungsfahrt zur Verfügung. Zum Schluss verabschiedeten sich alle, versprachen sich auf den nächsten Treffen wieder zu sehen und der Björn machte noch mal einige Bilder vor dem Banner der Norddeutschen.

Zum Abschluss möchte ich mich, ich denke mal auch in den Namen der vielen anderen Güllepumpenfahrer, noch mal für die tolle Organisation und die viele Arbeit bedanken.

Detlef Heidemann

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