Vechta 2004

Vechta 2004
Ein Bericht von Detlef Heidemann

Fotos Vechta 2003

Fotos hier!

11. Juni 2004 - 13. Juni 2004:

Endlich war es wieder so weit: Das ultimative Güllepumpentreffen in Vechta stand an. Schon das ganze Jahr freut man sich auf dieses gut organisierte Treffen. Es wurde sich am Freitage den ...
Nein, Nein ist ein wenig zu schnell. Das Treffen fing, durch eine Einladung unseres aktiven Stammtischlers Dieter Bock, mit einem kleineren Zusammenschluss von ca. 18 Güllepumpen in Hennen an. Sie kamen all over Germany. 3 mal Bonn, 6 mal Mannheim, 1 mal Hattingen, 2 mal Wesel und der Rest kam aus der näheren Umgebung. Hier wurde bei Grillgut und Bier, auch ein wenig Regen war dabei, geplaudert und auch einige Tipps und Tricks diskutiert. Auch die morgentliche Tour wurde noch ein wenig verfeinert. Danke noch mal für den schönen Tag. Auch die Arbeit, die wir Güllisten der Familie Bock bereiteten, war nicht ohne (hier wischen, da Brot aufbacken, Grillen, Getränke servieren und und und). Danke, Danke und noch mal Danke.
Aber am Freitag ging es wirklich um 9.30 Uhr auf unsere Pumpen. Ein Trupp von 8 Maschinen versammelte sich vor Dieters Haus um nach Vechta zu fahren. Es lagen ca. 380 km vor uns. Unter Führung von Dieter und Detlef ging es zum Möhnesee und über Wünnenberg, Lichtenau, Extertal, Bückeburg, Minden, Oldendorf (bei Melle), Bad Essen, Ostercappeln, Vehrte, Engter, Damme, Steinfeld nach Vechta. Man mag es kaum glauben, aber es hat keinen Tropfen geregnet. Es sah zwar öfter nach Regen aus, aber Petrus hatte ein Einsehen mit uns. Kurz vor unserem Eintreffen fiel doch glatt das Schaltgestänge der Güllepumpe von unserem Fred ab. Aber nach der kleinen Reparatur kamen wir glücklich und komplett mit den Maschinen zum Fototermin an. Dann schnell die Maschinen auf dem eigens für die Güllepumpen reservierten Platz geparkt und die Zelte aufgebaut. Sah wieder mal nach Regen aus. Aber wie schon mal erwähnt Petrus hatte ein Einsehen mit uns. Nun erst mal anmelden und den ersten Rundgang machen. Das war nach einer so langen Tour eine Wohltat. Einige von unserem “Bock Güllepumpentreffen” waren schon da, und im Laufe des Tages kamen auch die anderen an. Man sah immer wieder bekannte Gesichter und man begrüßte sich herzlich. Abends saßen wir dann am Lagerfeuer, klönten: Na, ja worüber wohl? Und genossen das Grillgut und das gekühlte Bier. Auf alle Fälle war es ein schöner Abend und auch die tolle Organisation durch die Güllegemeinschaft Weser/Ems war super. Man kann sich immer nur wieder bedanken.
Am Samstag war dann erst einmal Frühstück angesagt. Um ca. 11 Uhr gings dann auf eine von unseren Mitgliedern gewünschte “Altherrentour”. Soll heißen wenig Kurven. Detlef führte uns mal wieder an. Es ging fast immer nur gerade aus aber das war ja gewünscht. Am Schluss gab es doch noch einige Kurven und auf einmal waren sie alle weg. Detlef griff sich ans Herz und fuhr mit schweren Gedanken wie Unfall Tote usw. die Strecke zurück. Endlich traf man sich wieder: Der Grund für den unfreiwilligen Aufenthalt war mal wieder ein abgefallenes Schaltgestänge. Tja Fred, man soll auch nicht so viel umbauen und eine original Gülle fahren. Honda wusste schon wie sie die Güllepumpe aufbauen musste. Zum Schluss kamen wir aber wohlbehalten am Dümmer See, sogar trockenen Fußes, an. Ja gut, ein paar Tropfen gab es schon, aber halt wie bei der Ausfahrt im Korso. Aber gerade am Dümmer angekommen, Maschinen geparkt, und sich am Tisch gesetzt fing es stark an zu Regnen. Da hatten wir doch noch mal Schwein gehabt. Unglaublich war aber, dass es wieder pünktlich um 15 Uhr aufhörte zu regnen. Die gemeinsame Ausfahrt im Korso stand an. Es ging los, angeführt von unserem Polizisten Wolfgang, oder wie hieß er noch mal gleich, quer durch Vechta und wieder zu unserem Zeltplatz. Tja das Wetter hielt sich prima und man bestaunte die Maschinen, unterhielt sich hier und da und machte auch Fotos. Abends wurde in gemütlicher Runde gegrillt. Die Band heizte uns ein, das Lagerfeuer loderte und auch ein paar Preise wurden wieder mal verliehen. Jörg Wernsmann, der Organisator des Güllepumpenstammtisches Münster, erhielt den Trostpreis der längsten Bauzeit für sein Classobjekt (Dürfte wohl fast jedem, durch die Berichte auf seiner Home Page, bekannt sein). Dieses kam leider nur als “CX 250” an. Kein Zündfunke auf einem Zylinder. Nach mehreren gut gemeinten aber auch nervigen Ratschlägen (wie zum 100ersten Mal die Frage: “Hast du schon die Zündkerzen getauscht?”) gab er die Bastelei auf und ließ die Maschine per Anhänger am Sonntag abholen. Der Junge hatte ein paar Jahre dran geschuftet und geschraubt und dann dieses blöde Missgeschick. Unser Ruhrtaler Detlef kann da ein Lied von singen. Am Dienstag, vor dem Treffen, streikte auch seine Maschine. Kein Zündfunke auf beide Zylinder mehr. Aber mal wieder half unser guter Engel Dieter mit seinem gutsortierten Ersatzteillager. Ohne darauf zu achten ob Vorbereitungen für das Grillfest bei ihm zu erbringen sind brachte er flugs eine CDI Einheit zum Testen und siehe da, schon brummte die Pumpe wieder. Es gab noch einen Preis für den jüngsten Fahrer, den sich eine Lady abholen konnte. Eine blaue Silverwing wurde zur Güllepumpe 2004 gekürt (Glückwunsch an Wigbert, der auch des öfteren beim Ruhrtal-Stammtisch zu sehen ist). Den Preis der ältesten Güllepumpe holte sich, dank Dieter (Eigentlich gebührt ihm ja der Preis, denn ohne ihn wäre Detlef wohl mit einer NTV 650 gekommen), Detlef ab. Er überreichte, da er schon die älteste Güllepumpe 2003 hatte, zwar den Preis dem Axel, aber er verweigerte die Annahme mit der Begründung: “Die Vechteraner gehen nach der Erstzulassung und nicht nach der Fahrgestellnummer und deshalb bis du auch der rechtmäßige Preisträger.” Axels Pumpe ist am 21.3.78 zugelassen und hat die Nr. CX50030000026, Detlefs CX ist am 17.3.78 zugelassen und hat die Nr. CX5002010078. Dürfte auch wirklich stimmen, dass, wenn man nach der Fahrgestellnummer geht, die CX vom Axel älter ist als die vom Detlef. Wer da nähere Informationen geben kann, möchte sich bitte melden und uns beide aufklären. Kleine Anmerkung noch: Detlefs CX ist eine belgische. Aber nichts desto trotz feierten die beiden und wir alle den Preis und ließen den Abend mit Bölkstoff und Benzingesprächen ausklingen.
Am anderen morgen hieß es Abschied nehmen. Wie jedes Jahr wurden die Zelte nach einem zünftigen Frühstück abgebaut, alles eingepackt, verladen und nach der Verabschiedung und Bedankung für die tolle Organisation wurde mit viel Getöse abgefahren. Detlef fuhr allein nach Hause (wobei er noch den Belgier Lueg traf und sie zusammen noch über die Landstraßen bis zum Motorradtreffpunkt “Drügen Pütt” fuhren, und sich dann am Autobahnkreuz Recklinghausen winkend verabschiedeten) und wir anderen führen mit einigen Maschinen noch zum Kaffeetrinken beim Treffpunkt der Münsteraner vorbei.
Zum Schluss ist noch zu sagen: Besten Dank für die tolle Organisation, die viele Arbeit und das schöne Wochenende das uns die Vechteraner wieder mal bereitet haben. Man fiebert jetzt schon wieder dem Jahr 2005 entgegen.
 

Detlef Heidemann

[Startseite] [Informationen über uns] [Termine 2007] [Das war 2006] [Aktuelles] [Berichte] [Sonstiges] [Treffen] [Reisen] [Kurztouren] [Ruhmeshalle] [Links] [Forum] [Rechtliches] [Downloads]

GSR-Quicklinks:

Forum des GSR@